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Musik öffnet den Geist des Kindes

Musik öffnet den Geist des Kindes auf eine einzigartige Weise, das schafft keine andere Kunstform. Wir verbinden uns durch Musik viel tiefer als durch Sprache oder Bilder. Sie wirkt direkt, ohne Verzögerung und Vermittler. Das macht sie so wunderbar erhaben.

Ich teile Richard Gills Ansicht, dass jedes Kind einen Zugang zu Musik haben sollte, der es in die Lage versetzt selbst zu musizieren. Also nicht nur Stücke nachzuspielen, sonder zu improvisieren. Das wäre großartig. Er bringt es auf den Punkt:

Der Wert musikalischer Bildung

Menschen brauchen Musik!

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Fast Food fürs Ohr

Ich habe ein Radio-Teddy-Trauma. Wenn ich Kindermusik im Netz suche, wenn meine Tochter ein Lied aus der Schule mit nach Hause bringt, bei Kinderveranstaltungen, im Radio, im TV, überall läuft simpler, schlecht produzierter, schlecht gesungener Quatsch, der meine Ohren beleidigt.

Es kann doch nicht wahr sein, dass täglich Millionen von Kinder mit diesem Mist abgespeist werden.
Es kann doch nicht wahr sein, dass Musik für Kinder dermaßen dröge und nervig klingen muss.
Es kann doch nicht wahr sein, dass mir das als passend für die lieben Kleinen vorgesetzt wird.

Ich muss meinen Kindern nicht den ganzen Tag Mozart vorspielen, damit sie klug werden. Aber das, was mir Sony Music, Kika oder Radio Teddy vorstellen macht sie ganz sicher nicht klüger. In einigen Ländern gibt es eine aufgedruckte Lebensmittelampel, um vor ungesundem Essen zu warnen. Ich fordere so einen Warnhinweis vor jeder öffentlichen und eindeutig an Kinder gerichtet Musikeinheit. So haben Eltern wenigstens die Chance für Ausgleich zu sorgen. Wenn sich das Kind mal mit Süßigkeiten vollgestopft hat, versucht man das ja auch.

Es ist einfach frustierend, wenn man Musik als Teil der Herzensbildung begreift. Ich will gute Musik erleben, handwerklich gut, inhaltlich gut, interessant, vielfältig, wertvoll. Ich will, dass meine Kinder sie erleben.

Ich finde Kinder verdienen gute Musik!